Das Stück

Nur wer das Krokodil trägt, ist Mitglied der…
VORSTADTKROKODILE

von Max von der Grün / Martin Burkert
ein Stück für Jung und Alt ab 8 Jahre

Regie und Kursleitung:  Claudia Kumpfe
Ausstattung:                 Laurentiu Tuturuga

Wer zu den Vorstadtkrokodilen gehören möchte, muss eine Mutprobe bestehen: Hannes soll auf das Dach der verlassenenen und abrissreifen Ziegelei klettern. Dabei rutscht er ab und kann nur durch ein Wunder in letzter Sekunde von der Feuerwehr gerettet werden.

Dieses Wunder hat einen Namen und heißt Kai. Seit seinem Unfall sitzt Kai im Rollstuhl und verbringt er seine Nachmittage meist allein damit, die Umgebung durch sein Fernglas zu beobachten: So sieht er die Bande der Vorstadtkrokodile und Hannes' Mutprobe – und ruft die Feuerwehr.
Nun muss sich Hannes bei Kai bedanken. Trotz anfänglicher Vorurteile entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden und Kai nimmt Hannes schließlich sogar mit in die Bude der Vorstadtkrokodile. Die Bande aber will Kai nicht akzeptieren – schließlich ist er Rollstuhlfahrer! Doch dann erwähnt Kai, dass er auch die Einbrecher beobachtet hat, die seit Wochen die Nachbarschaft mit ihren Diebstählen in Atem halten. Eine spannende gemeinsame Fahndung beginnt…

Die Geschichte der „Vorstadtkrokodile” hat seit ihrem Erscheinen 1976 nichts von ihrer Faszination verloren, wurde 1977 bereits erfolgreich verfilmt und 2008 erneut ins Kino gebracht. 2010 erschien mit dem zweiten Teil eine Fortsetzung, im Januar 2011 folgte der dritte Teil.
Max von der Grün hat damit einen zeitlosen Klassiker geschrieben, der vor dem Hintergrund einer spannenden Abenteuergeschichte Themen wie Integration, Vorurteile und Arbeitslosigkeit anspricht. Die zeitlose Begeisterung für die „Vorstadtkrokodile” bei Kindern und Teenagern geht in erster Linie auf den Bandenzusammenhalt zurück: Denn Freundschaft und Zusammenhalt überwinden Konflikte, außerdem ist man gemeinsam natürlich schlauer als die Polizei…

Max von der Grün wurde 1926 geboren und absolvierte zunächst eine kaufmännische Lehre. Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Fallschirmjäger teil und geriet in amerikanische Kriegsgefangen- schaft. Nach seiner Entlassung absolvierte er eine Umschulung zum Maurer und arbeitete in der Zeche Königsborn in Unna. Nach einem schweren Unfall unter Tage wurde er zum Grubenlokführer ausgebildet. 1959 begann er mit dem Schreiben und lebte in Dortmund von 1963 bis zu seinem
Tod 2005 als freier Schriftsteller.

Das Stück stand schon einmal in der Spielzeit 1982/83 auf unserem Spielplan und wird nun anlässlich des 40-jährigen Jubiläums noch einmal neu inszeniert.

Premiere: Samstag, 21. Mai 2011, 16.00 Uhr
Aula Berufskolleg Elberfeld, Bundesallee 222
(aufgrund großer Nachfrage von der Börse verlegt)
Weitere Vorstellungen am 24. Mai und 26. Mai 2011, jeweils 18.00 Uhr