Das Stück

Wer ist hier der Hahn im Korb?
Pettersson, Findus und der Hahn
Nach dem Bilderbuch von Sven Nordqvist
ein Stück für Kinder ab 4 Jahre
Regie: Andreas Lachnitt
Ausstattung: Laurentiu Tuturuga
Musik: Marc Schubring


Es war einmal ein alter Mann, der hieß Pettersson. Der war oft so allein, dass er sich am Morgen am liebsten die Decke über den Kopf gezogen hätte und verschwunden wäre. Bis seine Nachbarin ihm einen Pappkarton bracht, auf dem "Findus grüne Erbsen" stand. Drinnen waren aber keine grünen Erbsen, sondern ein Kater, der noch so klein war, dass er Platz in Petterssons Hand hatte.
So beginnt eine der vielleicht aktuell bekanntesten Bilderbuchreihen ‚Pettersson und Findus‘, die mit mehr als zehn Bänden, eigener Fernsehserie und Verfilmungen Kinder und Erwachsene gleichermaßen in den Bann zieht.
Findus ist zwar wie alle Katzenkinder ziemlich wild und oft auch frech, doch Pettersson hat ihn viel zu lieb, als dass er ihm ernsthaft böse sein könnte, wenn mal was zu Bruch geht. Die beiden genießen das Leben, Findus schließt Freundschaft mit all den anderen Tieren auf dem Hof. Doch dann kommt Caruso, ein singender Hahn. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Alle Hühner haben nur noch Augen für den eingebildeten Gockel. Kater Findus versteht die Welt nicht mehr. Schließlich war er bislang hier der Hahn im Korb. Und überhaupt, wozu brauchen diese dummen Hühner auf einmal einen Hahn? Und dann erst diese Kräherei. Das fängt schon an, wenn Findus noch nicht einmal aufgewacht ist. Und geht dann den ganzen Tag so weiter. Während der kräftige Hahnengesang die Hühner ungemein beeindruckt, geht Findus das Geschrei gehörig auf die Nerven.  Also überlegt Findus, wie er Caruso und sein Geschrei loswerden kann.

Mit ‚Pettersson, Findus und der Hahn‘ zeigt sich das komische Duo aus altem Mann und quirligem Kater auf der Höhe ihres Könnens. Die urkomische Geschichte über Eitelkeiten und Eifersüchteleien für Jung und Alt begeistert dabei mit ihrem Witz, ihrem Tempo und ihrer tollen Musik


Sven Nordqvist wuchs in Schweden, auf. Er wollte Zeichner werden, wurde aber von mehreren Kunstschulen abgelehnt. So studierte er Architektur. Neben der Arbeit als Architekt und Dozent versuchte er sich weiterhin als Illustrator. 1983 gewann er bei einem Kinderbuch-Wettbewerb und ist seitdem beruflich ausschließlich als Autor und Zeichner für Kinderbücher tätig.
Premiere: Samstag, 10. September 2016, 16.00 Uhr

Gibt es eigentlich Brummer, die nach Möhren schmecken?
Nulli und Priesemut
Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Matthias Sodtke
ein Stück für Kinder ab 3 Jahre

Bühnenbearbeitung: Lars Emrich
Regie: Andreas Lachnit
Ausstattung: Laurentiu Tuturuga
Musik: Niels Wörheide


Der Hase Nulli und der Frosch Priesemut sind die dicksten Freunde. Den ganzen Tag hocken sie zusammen, spielen zusammen, hören Musik zusammen, tanzen zusammen, lachen zusammen und sie essen zusammen. Doch sie fragen sich, ob richtige Freunde nicht auch das gleiche essen müssen. Also versucht sich der Frosch an Möhren und der Hase an Brummern, was weder ihnen noch ihrer Freundschaft gut bekommt. Also fragen sie sich, ob sie überhaupt noch Freunde sind. Das ist nicht nur herzzerreißend komisch für Jung und Alt, sondern erzählt in all den kleinen Krisen und Versöhnungen davon, dass man als Freunde auch anders sein darf und wahre Freundschaft jede Krise überdauert

Nulli und Priesemut kommt als mobile Produktion überall dahin, wo Platz für 1 Koffer, 2 Schauspieler und jede Menge Spaß ist. Auch die Länge der Aufführung kann je nach Anlass variiert werden. Außerdem bieten wir das Stück vormittags an. Kontaktieren Sie uns!

Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation und Bildenden Kunst, widmet sich Matthias Sodtke seit den 1990er Jahren verstärkt dem Schreiben und Zeichnen von Kinderbüchern. Neben ‚Nulli und Priesemut‘ schrieb er auch ‚Der kunterbunte Zauberesel‘. Seine Geschichten wurden mehrfach ausgezeichnet, ins Plattdeutsche und Japanische übersetzt und für die ‚Sendung mit der Maus‘ verfilmt.

Illustration und Aufführungsrecht: Lappan Verlag in der Carlsen Verlag GmbH, Oldenburg


Premiere: 2. September 2017, 15 Uhr
Theater im Berufskolleg Elberfeld, Bundesallee 222