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THEATREND 2014

Im Rahmen des Festivals THEATREND 2014 wird das Stück am 24. Juni 2014 um 11.00 Uhr im Jugendkulturzentrum AREA 51 gezeigt.

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Das Stück

Wenn Ausgrenzung zur Gewalt wird
PLÖTZLICH WAR ER AUS DER WELT GEFALLEN

von Michael Müller
ein Stück für Jugendliche ab 14 Jahre

Regie: Katja Leibold-Büchmann
Ausstattung: Laurentiu Tuturuga
Musik: Stefan Leibold

„Es gibt einen Zustand, wo dir alles egal wird, du an nichts mehr glaubst.” Karl und Helena sind ein Paar. Heute kehren sie in ihre alte Schule zurück. Denn damit die beiden eine Zukunft haben können, muss Karl sich seiner Vergangenheit stellen, die ihn seit Jahren gefangen hält.

Während seiner Schulzeit ist Karl eher ein Einzelgänger.
Er muss mit seinen Eltern oft umziehen. So richtig freundet er sich nur mit Johann an, der sich selbst Mut nennt, eine Kurzform von Mutierter. Ein Außenseiter, nicht sehr beliebt, ziemlich seltsam, anders irgendwie. Sie schließen sich zusammen, bilden eine Front gegen die anderen und versinken immer stärker in ihrer eigenen Welt. Diese wird stetig mehr bestimmt von gewalttätigen PC-Spielen – bis zu dem Tag der Entscheidung, die alles ändern wird. Sie schmieden einen Plan. Sie werden all denen, die ihnen das Leben zur Hölle machten, das Leben nehmen, sie töten: ein Attentat in der Schule.

Michael Müller schafft mit seinem Stück etwas sehr Seltenes: mit gekonnten Sprüngen zwischen Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit baut er eine Geschichte auf, die sich differenziert mit der aktuellen Thematik um brutale Videospiele, Bedrohung durch soziale Ausgrenzung und daraus resultierende Gewalttaten auseinander setzt. Bis zum Schluss lässt er die Charaktere wachsen, gibt ihnen Raum, damit die Figuren verstanden werden können, bevor sich die drama- tische Spannung löst.

Das Stück entstand im Stipendium Paul Maar 2008 an der Akademie Wolfenbüttel; begleitet durch Henning Fangauf und Lutz Hübner. Uraufgeführt wurde es 2010 am Jungen Schauspielhaus Hamburg.

Michael Müller, geboren 1959 in Lübeck, absolvierte zunächst ein Kunst- und Politikstudium an der Universität Hildesheim und anschließend den Aufbaustudiengang Theaterpädagogik in Remscheid. Ab 1991 war er als Referent für Öffentlichkeitsarbeit am Deutschen Schauspielhaus Hamburg tätig, bevor er 2000 Dramaturg für „Junges Theater” wurde. Zurzeit ist Michael Müller als Dramaturg/ Autor und Projektkoordinator Theaterpädagogik am Jungen Schauspielhaus in Hamburg.

Aufführungsrechte: Theaterstückverlag, Korn-Wimmer, München

Premiere: Samstag, 1. September 2012, 18.00 Uhr
Aula Berufskolleg Elberfeld, Bundesallee 222

Warnhinweis: In dem Stück kommt Stroboskoplicht zum Einsatz!