Am Samstag kommt das … SAMS! Zum 50-jährigen Jubiläum der Bucherscheinung

Eine Woche voller SAMStage

Von PAUL MAAR

Für die ganze Familie

Das Stück

Der schüchterne Herr Taschenbier hat eine ungewöhnliche Woche hinter sich:
Am Sonntag schien die Sonne. Am Montag kam Herr Mon zu Besuch. Am Dienstag hatte er Dienst. Am Mittwoch war die Mitte der Woche. Am Donnerstag donnerte es. Am Freitag hatte er frei. Und was passiert am Samstag?
Na, da kommt das SAMS …


Das Sams ist ein sehr freches und überaus gefräßiges Wesen, das es faustdick hinter den Ohren hat. Im Gegensatz zu Herrn Taschenbier lässt es sich nichts gefallen und schimpft auch zurück, wenn es sich ungerecht behandelt fühlt. Zuerst ist das Herrn Taschenbier unglaublich peinlich und er versucht, das Sams wieder loszuwerden. Doch, je länger es bei ihm bleibt, desto mehr wächst es ihm ans Herz. Dann stellt sich auch noch heraus, dass die blauen Punkte in seinem Gesicht keine Sommersprossen sind, sondern Wunschpunkte. So beginnt eine chaotische Woche, in der sich Herr Taschenbier endlich einmal gegenüber seiner gemeinen Vermieterin Frau Rotkohl und seinem launischen Chef Herrn Oberstein behauptet und auch der ein oder andere Wunsch nicht ganz so funktioniert, wie er eigentlich geplant war.

Paul Maar wurde vor fast 50 Jahren mit seinem 1973 erschienenen Buch „Eine Woche voller Samstage” berühmt. In seiner Laufbahn arbeitete er zunächst als Autor für die Schülerzeitung, dann als Bühnenbildner und Theaterfotograf und später sechs Jahre als Kunsterzieher. Enttäuscht über die mangelnde Qualität damaliger Kinderbücher schrieb Maar sein erstes Buch „Der tätowierte Hund” (1967). Zu seinen bekanntesten Werken gehören neben den Sams-Büchern „Herr Bello” und „Lippels Traum”, die beide auch verfilmt wurden.